Häusliche Hilfe für Senioren – so kann sie funktionieren!

Die Tatsache, dass Unfälle häufig in den eigenen vier Wänden geschehen, gilt für Senioren-Haushalte umso mehr. Denn die Gefahren, denen ältere Menschen im eigenen Heim begegnen, sind heimtückisch und nicht zu unterschätzen. Wir beschäftigen uns in diesem Beitrag mit Serviceeinrichtungen und Hilfsmitteln, die geeignet sind, die Situation der Betroffenen nachhaltig zu verbessern.

Das Notrufgerät (Hilfe auf Knopfdruck)

Herzstück dieses Notfall-Systems ist ein Mini-Funkgerät, welches als Armband oder Kette direkt am Körper getragen wird. Wird der Alarmknopf betätigt, stellt die Anlage automatisch eine telefonische Verbindung mit der nächstgelegenen Notrufzentrale her. Diese entscheidet anhand der Dringlichkeit des Vorfalls über die weitere Vorgehensweise. Entweder werden Angehörige oder Pflegedienst informiert oder es wird sofort eine medizinische Notfallhilfe (Rettungswagen, Sanitäter) zu der betreffenden Adresse dirigiert.

Zu den seit geraumer Zeit am einheimischen Markt präsenten ambulanten Pflege-Dienstleistern wie Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Malteser, Johanniter und Volkssolidarität sind in der letzten Zeit einige privat organisierte Seniorenbetreuer hinzugekommen.

Die Angebote unterscheiden sich in Preis und Leistungsumfang und sollten daher genau verglichen werden. Für ein Grund-Betreuungspaket mit allen nötigen Basisleistungen sind je nach Anbieter zwischen 25 und 40 Euro monatlich zu veranschlagen.

Hinsichtlich der Qualität derartiger Serviceleistungen kann davon ausgegangen werden, dass sämtliche Mitarbeiter für die Erfüllung ihrer Aufgaben entsprechend ausgebildet sind und im Notfall wissen, was zu tun ist. Allerdings ist es von höchster Wichtigkeit, dass die bei der Notrufzentrale hinterlegten persönlichen Informationen (Vorerkrankungen, Aufstellung von einzunehmenden Medikamenten, vorhandene Allergien etc.) auf aktuellem Stand sind, um auch bei Nicht-Ansprechbarkeit des Patienten eine optimale notfallmedizinische Versorgung gewährleisten zu können.

Auch ist stets zu prüfen, ob der Funksender, der im Zusammenspiel von Notrufgerät, Notrufzentrale und Funktechnik eine tragende Rolle spielt, in allen Räumen der Seniorenwohnung eine intakte Sprechverbindung mit der Notrufzentrale aufbauen kann.

Mobile Pflege & Betreuung

Auf folgenden Gebieten sind qualifizierte Betreuungsleistungen möglich:

  • Allgemeine Hilfe und Unterstützung im Haushalt
  • Gesellschaft leisten (Gespräche führen, Geschichten & Gedichte vorlesen, Rätsel lösen, Handarbeiten etc.)
  • Hilfe beim Einkaufen und bei sonstigen Erledigungen
  • Begleitung zum Arzt oder bei Behördenwegen
  • Reise- und Freizeitbegleitung
  • Bewegungstherapie (Spaziergänge, Nordic Walking etc.)
  • Spezielle Betreuung bei körperlicher Einschränkung
  • Unterstützung bei der Körperpflege
  • Nachtwache
  • Demenzbetreuung

Die Betreuung kann stundenweise, tageweise oder auf Basis einer 24-Stunden Pflege (Rund-um-die-Uhr-Betreuung) organisiert werden. Die Preise für Pflegeleistungen sind unterschiedlich, mit etwa 15 bis 25 Euro je Stunde ist jedenfalls zu rechnen. Die 24-Stunden Pflege sowie die tageweise Betreuung werden nach eigenen Pauschalsätzen abgerechnet, manche Betreiber stellen überdies Anfahrtskosten in Rechnung.

Sicherheit im Eigenheim – auf diese Punkte kommt es an!

Einen wesentlichen Eckpfeiler bezüglich der Sicherheit älterer Menschen stellt die wirksame Prävention von Unfällen in den eigenen vier Wänden dar. Stabile Trittleitern und Hocker, rutschfeste Teppiche sowie standfest montierte Regale sind daher in jedem Seniorenhaushalt ein Muss. Auch dem Thema Brandschutz ist höchste Priorität einzuräumen. Die Installation von Brandmeldern an allen neuralgischen Punkten, vor allem in der Küche, sowie die generelle Verwendung feuerhemmender Materialien (Vorhänge) ist dringend zu empfehlen.

Ferner haben sich bei wasserführenden Haushaltsgeräten (z.B. Geschirrspüler) sogenannte Notfall-Wasserstopp-Vorrichtungen („Aqua-Stop“) bewährt. Eine besondere Gefahrenquelle repräsentieren stets Herd und Backofen. Um Verbrühungen zu vermeiden, sollte man beim Einstreuen oder Einrühren von Lebensmitteln in kochendes Wasser größte Vorsicht walten lassen, auch sind Pfannen stets mit dem Stiel nach hinten abzustellen, um ein unbeabsichtigtes Herunterreißen zu verhindern.

Vorsicht ist auch bei veralteten Heißwasser-Boilern geboten, die in einem zeitgemäßen Haushalt ohnehin nichts mehr zu suchen haben. Sind derartige Geräte defekt, droht Erstickungsgefahr! Schlussendlich sollte der Abschluss einer Versicherung mit ausreichender Deckungssumme selbstverständlich sein.

Was wir von wertfaktor für Senioren tun können

Im Alter nehmen Werte wie Gesundheit, Sicherheit, Beständigkeit und finanzielle Stabilität in ihrer Bedeutung schlagartig zu. Das Immobilien-Teilverkaufs-Modell von wertfaktor sieht für Sie einen hohen, umgehend auszahlbaren Erlösanteil vor, für den Sie ein lebenslanges Nießbrauchsrecht an Ihrer Immobilie erhalten. Als Miteigentümer des Objekts können Sie weiter über Ihr Heim frei verfügen, dieses mit dem Verkaufserlös gemäß Ihrer individuellen Sicherheitsbedürfnisse ausgestalten und bis ins hohe Alter uneingeschränkt genießen.

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Fazit

Wenn Sie als Immobilien-Eigentümer im Alter sowohl Ihr Haus als auch Ihre finanzielle Unabhängigkeit weiterhin voll genießen wollen, so ist unser Immobilien-Teilverkaufsmodell, genau das Richtige für Sie! Mit dem Erlös aus dem Teilverkauf können Sie für größtmögliche Sicherheit im eigenen Heim sorgen und sind als Hausbesitzer trotzdem allein über Ihre Immobilie verfügungsberechtigt. Ihren Lebensabend können Sie auf diese Weise im eigenen Heim ohne Sorgen vital und aktiv genießen!

Über den Autor

Christoph Neuhaus,
Gründer & Geschäftsführer

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