Sauna im Eigenheim – so einfach funktioniert der Einbau

Regelmäßige Saunabesuche gelten als ideale Erholung für den gesamten Körper, da hierbei nicht nur das ganze Immunsystem gestärkt wird, sondern auch Kreislauf und Herz trainiert werden. Wenn möglich, sollte man sich dieses Vergnügen mit seinen positiven Effekten regelmäßig das ganze Jahr über gönnen.

Es ist also nicht weiter erstaunlich, dass viele Eigenheimbesitzer von einer eigenen Sauna träumen. Allerdings hapert es mitunter an der Umsetzung, sodass dieser Traum wieder platzt. Das muss aber nicht sein! Denn mit der richtigen Planung können Sie den Einbau einer Sauna vergleichsweise einfach und schnell realisieren.

Diese Sauna-Arten können Sie in Ihrem Eigenheim einbauen

Finnische Sauna: trocken und heiß

Die Finnische Sauna gilt als der Klassiker unter den Saunen. Die Temperaturen liegen hier meist zwischen 80 und 100 Grad Celsius. Die Luftfeuchtigkeit beträgt zehn bis 30 Prozent. Jeweils zum Ende eines Saunagangs finden typischerweise die jeweiligen Aufgüsse statt. Kleinere Bausätze starten bei unter 1.000 Euro.

Dampfbad: sehr feucht und warm

Im Dampfbad erwarten Sie in der Regel zwischen 40 und 55 Grad Celsius. Die Luftfeuchtigkeit schwankt zwischen 80 und 100 Prozent. Es herrscht also eine Feuchtigkeitsübersättigung, wodurch sich sichtbare Tröpfchen in der Luft bilden. Die Kosten für ein Dampfbad liegen zwischen ca. 1.000 Euro für ein günstiges Gerät und 15.000 Euro für ein High-Tech-System.

Infrarot-Sauna: flexible Wärme

In diesem Fall geben Infrarot-Strahlungen Wärme an Ihren Körper weiter. Die Bandbreite an Temperaturen reicht dabei von 25 bis 70 Grad Celsius. Infrarot-Saunen eignen sich ideal für die spontane und kurze Anwendung. Günstige Infrarot-Kabinen gibt es schon ab 1.500 Euro.

So gehen Sie beim Einbau Ihrer Sauna vor

Eine gute Planung und Vorbereitung sind wesentliche Faktoren für einen reibungslosen Ablauf beim Einbau der Sauna in Ihr Eigenheim. Wichtig ist dabei, dass Sie bereits im Vorfeld festlegen, wo Sie die Sauna unterbringen. Um den benötigten Platzbedarf einer klassisch quadratischen Kabine zu ermitteln, greifen Sie am besten auf folgende Werte zurück:

  • ein Quadratmeter Grundfläche pro Person
  • mindestens zwei Meter für die Kabinenhöhe
  • ein Quadratmeter pro Person für die Ruhezone außerhalb der Kabine

Flexibilität bei der Suche nach dem geeigneten Platz

Fehlt der räumliche Platz für eine Ruhezone mit Liege oder Polsterbank, ruhen Sie sich nach dem Saunagang stattdessen auf dem Sofa oder dem Bett aus. Vorteilhaft ist es, wenn Sie die Saunakabine im Umfeld einer Dusche errichten. So können Sie später Ihren erhitzten Körper erfrischen. Ein schöner Bonus ist auch ein Ausgang, der direkt in den Garten führt.

Im Optimal-Fall steht die Saunakabine in einem eigenen Raum. Alternativ lässt sich eine Kabine aber in vielen Fällen auch in bereits genutzte Räume einbauen. Hierfür bieten sich zum Beispiel das Badezimmer, der Trainingsraum oder auch der Hobbykeller an.

Fehlt es in Ihrem Eigenheim an dem nötigen Platz, weichen Sie einfach auf die Terrasse oder den Garten aus. Hier integrieren Sie die Saunakabine zum Beispiel in ein Gartenhäuschen oder platzieren sie am Rand der Terrasse.

Diese Rahmenbedingungen müssen Sie zusätzlich berücksichtigen

Wenn Sie handwerklich geschickt sind, können Sie beim Einbau in einigen Bereichen selbst aktiv werden. Durch diese Eigenleistungen sparen Sie deutlich Kosten. Mit dem Gesamt-Einbau sollten Sie allerdings stets Profis beauftragen. Das gilt auch für einen Bausatz aus dem Baumarkt. Nehmen Sie am besten den Aufbauservice in Anspruch.

Involvieren Sie zusätzlich Ihren Schornsteinfeger. Je nach verwendetem Saunatyp entstehen Abgase, die über ein Rohr oder Rohrsystem in den Schornstein geleitet werden. Hier gibt es strikte gesetzliche Auflagen zu beachten. Der Schornsteinfeger als Experte findet hier für Sie die richtige Lösung.

Elektrische Anschlüsse nur von zugelassenen Elektrikern legen lassen

Bei Saunen mit einer hohen Kilowatt-Leistung benötigen Sie eine Starkstrom-Leitung. Eine solche Leitung darf laut Gesetzgebung ausschließlich von Elektrikern gelegt werden, der über eine örtliche Zulassung vom Elektrizitätswerk verfügt. Nehmen Sie am besten schon während der Planungs- und Vorbereitungsphase Kontakt zu einem diesbezüglich zugelassenen Elektriker auf.

Grundsätzlich müssen Sie im Hinblick auf den Stromanschluss die folgenden Vorschriften und beachten:

  • Für Sauna-Öfen bis zu einer Leistung von 4,9 Kilowatt reichen herkömmliche Steckdosen mit einer Wechselspannung von 230 Volt.
  • Ab einer Leistung von 5 Kilowatt ist ein Starkstromanschluss erforderlich.

Einfache Berechnung der Betriebskosten

Die Kilowatt-Leistung ist gleichzeitig auch der entscheidende Faktor für die Höhe der Betriebskosten. Um den Verbrauch zu ermitteln, multiplizieren Sie die Leistung mit der Zeit für einen Saunagang zuzüglich der Vorheizzeit. Wenn Sie dieses Ergebnis mit dem Strompreis multiplizieren, wissen Sie, was ein Saunagang kostet.

Zudem sollten Sie sich schnell über das gewünschte Heizsystem im Klaren sein. Offene Elektro-Öfen stellen den Standard dar. Alternativ stehen noch Gasöfen oder Kombi-Geräte (Elektrobetrieb und Holzbefeuerung) zur Verfügung. Oder Sie verzichten auf einen klassischen Saunaofen und setzen stattdessen auf Infrarot-Strahlung.

Massiv-Kabine und eine steuerbare Klimatechnik steigern den Komfort

Es gibt Saunakabinen, die komplett aus massivem Holz bestehen, und die so bezeichneten Sandwich-Kabinen aus stabilisierenden Rahmenhölzern plus einer Beplankung aus Profilbrettern.

Die Wandstärke für eine Privatsauna im Eigenheim sollte dabei rund 40 Millimeter betragen. Für die Inneneinrichtung der Sauna bieten sich vor allem weiche Hölzer wie Abachi, Espe, Linde oder Pappel an.

Wichtig ist dabei, dass sämtliche Metall-Befestigungen verdeckt sind. Wenn Sie möchten, können Sie den Wohlfühlfaktor durch eine komfortable Klimatechnik noch weiter steigern. Manche Kabinen bieten neben der normalen Frischluftzufuhr via Luftschlitze ein integriertes Steuerungsprogramm.

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Fünf Gründe für die eigene Sauna im Eigenheim

  1. Gesundheit und Wellness immer direkt vor Ort.
  2. Jederzeit und flexibel nutzbar.
  3. Eigene Kreativität bei der Gestaltung von Sauna und Umfeld.
  4. Viel mehr Privatsphäre als in einer öffentlichen Sauna.
  5. Abhängig von der Investition langfristig eine günstige Alternative zum Besuch von  externen Saunalandschaften.

Fazit

Der Traum von einer eigenen Sauna muss kein Traum bleiben! Mit der richtigen Planung lässt sich solch ein Projekt schnell in die Realität umwandeln. Holen Sie sich auf jeden Fall mehrere Angebote ein und vergleichen Sie die einzelnen Konditionen und Leistungen miteinander. Auf diese Weise finden Sie genau die Saunakabine für Ihr Eigenheim, die Ihren Bedürfnissen sowie Ansprüchen entsprechen und die gleichzeitig ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bieten.

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Dieser Beitrag ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Er kann und soll in keinem Falle die Beratung durch Fachbetriebe ersetzen. Die hier bereitgestellten Informationen sollten Sie niemals als alleinige Quelle verwenden.

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Über den Autor

Christoph Neuhaus,
Gründer & Geschäftsführer

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