Glossar

Teilverkauf, Nießbrauch, Verkehrswert – die Begriffswelt rund um die Immobilie ist komplex und vielfältig. Als innovativer Finanzdienstleister möchten wir bei wertfaktor jedem Eigentümer ermöglichen einen Teil seines Immobilienvermögens in Barvermögen umzuwandeln und dabei die volle Kontrolle über die Immobilie zu behalten.

Uns ist dabei besonders wichtig, dass Sie auch ohne Immobilien-Expertise einen klaren Durchblick behalten. Deshalb haben wir ein umfangreiches Immobilien-Glossar erstellt. Hier finden Sie alle wichtigen Begriffe rund um den Verkauf einer Immobilie einfach und prägnant erklärt.

A

  • Ankaufsrecht

    Unter einem Ankaufsrecht versteht man im Rechtsverkehr das Recht einer Person oder Gesellschaft, einen bestimmten Gegenstand zu genau definierten Konditionen bevorzugt erwerben zu können. Oft entspricht ein Ankaufsrecht damit einer, an gewisse Bedingungen geknüpfte, langfristige Verkaufsofferte.
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  • Auflassungsvormerkung

    Bei einer Auflassungsvormerkung handelt es sich um das Eintragen eines anstehenden Eigentumswechsels an einer Immobilie in das entsprechende Grundbuch.
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C

  • Courtage

    Der aus dem französischen abgeleitete Begriff Courtage (von franz. courtier, Agent, Vermittler), in manchen Regionen manchmal auch noch eingedeutscht als Kurtage geschrieben, bezeichnet die nach der Vermittlung und dem Abschluss eines erfolgreichen Geschäftes fällige Provision für den eingeschalteten Vermittler.
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E

  • Eigentümergemeinschaft

    Wer eine Eigentumswohnung, ein Reihenhaus oder eine andere Form von Sondereigentum in einer Wohnanlage besitzt, der wird automatisch Teil der Eigentümergemeinschaft dieser Wohnanlage.
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G

  • Grundbuch

    Unter einem Grundbuch ist ein öffentliches Register zu verstehen, welches alle Grundstücke dokumentiert, die in einem Gemeindebezirk liegen. Das Grundbuch gibt Aufschluss über die Rechts-, Eigentums- und Schuldverhältnisse der dort erfassten Grundstücke.
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  • Grunderwerbsteuer

    Unter der Grunderwerbsteuer versteht man jene Steuer, die beim Erwerb eines Grundstücks oder eines Grundstücksanteils anfällt.
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  • Grundpfandrechte

    Wer sich über Immobilienfinanzierungsmöglichkeiten informiert, der wird über kurz oder lang auf den Begriff des Grundpfandrechtes stoßen.
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  • Grundschuld

    Die Grundschuld gehört wie die Hypothek zu den Grundpfandrechten und wird als ein dingliches Verwertungsrecht aufgefasst. Eine Grundschuld wird in Abteilung III des Grundbuchs eingetragen und kommt als Sicherheit des Kreditgebers zum Einsatz, wenn das Darlehen oder der Kredit nicht getilgt werden kann.
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  • Grundsteuer

    Die Grundsteuer, manchmal auch Grundbesitzsteuer oder Bodenzins genannt, ist eine auf Grundstücken und Immobilien lastende Steuer, die alle Formen von Grundstückseigentum (inklusive Teileigentum und Erbbaurecht) betrifft.
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I

  • Immobilienbewertung

    Der Begriff Immobilienbewertung, manchmal auch Grundstücksbewertung genannt, wird allgemein für den Vorgang der Wertermittlung einer Immobilie genutzt. Er wird hauptsächlich in der Immobilienbranche und teilweise in der Rechtssprache genutzt und bezieht sich ebenso auf bebauten Grund wie auf unbebaute Grundstücke mit oder ohne Bauerlaubnis.
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  • Immobiliengutachter

    Unter dem Begriff Immobiliengutachter werden alle Personen zusammengefasst, die in der Lage sind, qualifizierte Wertgutachten für Immobilien zu erstellen.
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  • Immobilienrente

    Unter der Immobilienrente ist eine Rente zu verstehen, durch welche Senioren ihren Lebensunterhalt verbessern können.
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K

  • Kataster

    Unter einem Kataster ist grundsätzlich eine Landkarte zu verstehen, in welcher Flurstücke oder Parzellen inklusive ihrer Nutzung und Art eingetragen bzw. markiert sind.
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  • Katasterplan

    Der Katasterplan ist die von der öffentlichen Hand amtlich aufgestellte und maßstabsgetreue Karte einer spezifischen räumlichen Lage, also einer Stadt, einem Dorf, einem Stadtviertel oder so genannten Flurstücken.
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L

  • Leibrente

    Der Begriff Leibrente wird den meisten irgendwie ein Begriff sein, oft jedoch ohne wirklich genau zu wissen, was unter dieser Terminologie aus der deutschen Rechtssprache zu verstehen ist. Möglichst einfach gesagt, beschreibt der Begriff „Leibrente“ eine wiederkehrende Zahlung (Rente), die bis zum Eintreten eines bestimmten Ereignisses gezahlt wird.
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M

  • Mietspiegel

    Der Mietspiegel ist ein insbesondere in Städten und Großstädten übliches Instrument, um die jeweils ortsüblichen Vergleichsmieten zu veröffentlichen.
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  • Miteigentumsanteile

    Unter einem Miteigentumsanteil versteht man den Bruchteil des Eigentums, der an einem gemeinsamen Immobilieneigentum in Form einer Wohnungseigentümergemeinschaft besteht.
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  • Miteigentümervereinbarung

    Natürliche Personen oder Unternehmen können Miteigentümer einer Immobilie werden. Der Erwerb von Miteigentum wird stets mit Einigung und Eintragung einer so genannten Miteigentümervereinbarung unter Mitwirkung eines Notars im Grundbuch vollzogen.
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N

  • Nießbrauch

    Nießbrauch ist eine in der deutschen Rechtssprache verwendete Terminologie, mit der das Recht zur Nutzung fremden mobilen (beweglichen) oder immobilen (unbeweglichem) Eigentums, eines Rechtes oder eines Vermögens durch eine juristische Person ausgedrückt wird.
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  • Notar

    Unter einem Notar ist eine Person zu verstehen, die Rechtsgeschäfte beglaubigt und beurkundet sowie Geld oder sonstige Wertgegenstände hinterlegt.
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  • Notarielle Beurkundung

    Eine notarielle Beurkundung ist die Bestätigung eines Rechtsgeschäfts in einer unterschriebenen Urkunde. In den meisten Fällen ist der Inhalt dieser Urkunde ein Vertrag oder ein vertragsähnlicher Gegenstand wie ein öffentliches Testament.
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  • Nutzungsrecht

    Das Nutzungsrecht ist ein juristischer Begriff, der teilweise auch in der Wirtschaftssprache Verwendung findet. Dieser bezieht sich aber nicht nur auf Immobilien oder grundstücksgleiche Rechte, sondern ist so offengehalten, dass er ganz allgemein die Berechtigung der Nutzung einer Sache oder eines Rechts durch eine natürliche oder juristische Person beschreibt.
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R

  • Referenzzinssatz

    Der Referenzzinssatz ist die Basis für die regelmäßigen Zinszahlungen eines Kreditnehmers mit einem Bankdarlehen mit variablem Zins. Bankinstitute definieren die Höhe dieses Zinssatzes nicht selbst, sondern übernehmen den EURIBOR Zinssatz.
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T

  • Transaktionskosten

    Der Begriff der Transaktionskosten ist weit gefasst und beschreibt alle Kosten, die bei der Durchführung eines wirtschaftlichen Geschäftes anfallen aber nicht direkt Teil des Kaufpreises sind.
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U

  • Umkehrhypothek

    Bei einer Umkehrhypothek, manchmal auch umgekehrte Hypothek genannt, handelt es sich um eine Form der Immobilien Verrentung. Deutsche Firmen nutzen daher auch alternativ die Bezeichnung „Immobilienrente“ für eine Umkehrhypothek.
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V

  • Verkaufsvollmacht

    Eine Verkaufsvollmacht berechtigt jemanden, der nicht der Eigentümer einer Sache ist, diese im Namen des Eigentümers zu verkaufen.
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  • Verkehrswert

    Der Verkehrswert (auch Marktwert) wird laut §194 BauGB (Baugesetzbuch) „durch den Preis bestimmt, der zu dem Zeitpunkt, auf den sich die Ermittlung bezieht, im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach den rechtlichen Gegebenheiten und tatsächlichen Eigenschaften, der sonstigen Beschaffenheit und der Lage des Grundstücks oder des sonstigen Gegenstands der Wertermittlung ohne Rücksicht auf ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse zu erzielen wäre.“
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  • Verrentung

    Ganz allgemein versteht man unter einer Verrentung im wirtschaftlichen Verkehr die Umwandlung einer einmaligen Zahlung in eine Reihe periodisch wiederkehrender Zahlungen.
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  • Vorkaufsrecht

    Das Vorkaufsrecht stellt ein gesetzliches oder vertragliches Sonderrecht dar. Dieses Sonderrecht berechtigt die Begünstigte Partei im Falle des Verkaufs der Sache, auf die sich das Vorkaufsrecht bezieht, bevorzugt als Käufer in Betracht gezogen zu werden, bzw. in einen mit einem Dritten geschlossenen Kaufvertrag an Stelle dieses Dritten einzutreten.
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W

  • Wirtschaftlich Berechtigter

    Die Bezeichnung wirtschaftlich Berechtigter stammt ursprünglich aus der Betriebswirtschaft und beschreibt dort diejenige Person oder Institution (im weiteren Person), für die ein Bankkonto oder Bankguthaben geführt wird.
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  • Wohneigentum

    Der Begriff Wohneigentum ist ein Sammelbegriff für alle für persönliche Wohnzwecke genutzten Immobilien, die sich im Besitz der diese bewohnenden Personen befinden. Alle anderen Immobilien, vom unbebauten Grundstück über das Bürohochhaus und Läden bis hin zu Mietwohnungen werden nicht zum Wohneigentum gezählt.
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  • Wohnrecht

    Unter Wohnrecht versteht man laut §1093 BGB (Bundesgesetzbuch) das Recht, in einem Haus oder einer Wohnung zu leben, ohne der Eigentümer der Immobilie zu sein. Ein Wohnrecht kann einerseits für sämtliche Räumlichkeiten einer Immobilie erteilt werden, andererseits aber auch nur für einen Teilbereich (ein oder mehrere Zimmer).
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