Sebastian Linke (CMO): „Ein starkes Team kann alles erreichen!“

  • Circa 7 Minuten Lesezeit

Sebastian Linke ist seit April 2021 als CMO bei wertfaktor tätig. Im Interview erzählt er, wie er zu wertfaktor kam, was das Unternehmen als Arbeitgeber auszeichnet und warum der Arbeitsalltag alles andere als langweilig ist.

Sebastian, du verantwortest das Marketing von wertfaktor. Wie bist du zum Unternehmen gekommen?

Eigentlich war ich gar nicht auf der Suche nach einer neuen Stelle, aber dann hat mich eine Headhunter-Agentur aus London angesprochen und den ersten Austausch mit Christoph und Maxie organisiert. Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte.

Was hat dich an wertfaktor begeistert?

Bei wertfaktor kommen drei Dinge zusammen, die mir sehr wichtig sind: Ein gutes und starkes Team, das gemeinsam den Markt revolutionieren möchte. Eine spannende Aufgabe und herausfordernde Wachstumspläne. Und was mir sehr am Herzen liegt: ein überzeugender Purpose. Heutzutage stellen MitarbeiterInnen sich immer öfter die Frage, wozu mache ich das alles eigentlich? Warum stehe ich morgens auf? Wir sind natürlich keine klassische NGO, aber unsere Aufgabe verfolgt schon einen größeren Zweck, denn das Geschäftsmodell von wertfaktor verhilft Menschen in ihren besten Jahren dazu, ihren Lebensabend noch besser zu gestalten und sich langgehegte Träume zu erfüllen. Meine Arbeit trägt also dazu bei, das Leben Dritter zu verbessern. Das hat mich am Ende überzeugt.

Was zeichnet wertfaktor als Arbeitgeber aus?

Das Team und der Zusammenhalt spielen bei wertfaktor eine ganz zentrale Rolle. Wir wollen uns gemeinsam am Markt behaupten und nicht als EinzelkämpferInnen. Wir agieren nicht nur auf Seite der KundInnen auf Augenhöhe, sondern im gesamten Unternehmen. Das macht unsere Kultur aus. Und gemeinsam gehen wir jeden Tag neue Wege. wertfaktor ist ein hervorragend finanziertes Start-up, das aktuell in eine entscheidende Wachstumsphase geht. Bei uns kann man viel bewegen und in kürzester Zeit Unterschiedliches austesten. Die Arbeit ist dadurch sehr intensiv und das motiviert mich persönlich ungemein. Wir entwickeln uns großartig und sind gemeinsam als Team sehr erfolgreich.

Was war bisher die schönste Erfahrung, die du bei wertfaktor gemacht hast?

Das ist mein Day Zero beziehungsweise mein erster Arbeitstag. Normalerweise startet man sanft in ein neues Unternehmen und bekommt erstmal gezeigt, wo zum Beispiel die Kaffeemaschine steht, und erhält die notwendigen Passwörter und Programme für die anstehenden Aufgaben. Bei wertfaktor ging es aber direkt mit einem mehrstündigen Workshop los, in dem wir sämtliche Geschäftsprozesse geprüft haben, um zu analysieren, was wir für unsere KundInnen noch verbessern können. Das ist exemplarisch für die Arbeit bei wertfaktor. Wir wollen das beste Produkt am Markt haben und hinterfragen deshalb regelmäßig, ob wir irgendwo nachjustieren müssen. Und das bringt unheimlich viel Spaß. Vor allem wenn man sieht, dass dieses engagierte Arbeiten im Team Früchte trägt.

Du bist bereits von wertfaktor als Arbeitgeber überzeugt. Wie überzeugst du selbst die BewerberInnen im Vorstellungsgespräch?

Indem ich ihnen etwas anbieten kann, was für jeden Marketeer reizvoll ist: Bei wertfaktor werden Wege beschritten, die man im Marketing in dieser finanziellen Größenordnung nur von Großkonzernen kennt, allerdings mit den agilen Strukturen eines kleinen, wachsenden Teams. Wir sind aktuell sechsköpfig und zeichnen uns dadurch aus, dass wir Hand in Hand miteinander arbeiten. Man unterstützt sich gegenseitig und denkt für den anderen mit. wertfaktor ist ein hervorragendes Umfeld für all diejenigen, die Neuland betreten wollen und für die Routine eher abschreckend ist. Wir setzen zum Beispiel aufwendige Cross-Channel-Kampagnen um, inklusive TV und klassischen Medien. Mit einem exzellenten Budget kann man neue Dinge ausprobieren, ständig optimieren und unheimlich viel bewegen.

wertfaktor ist ein junges Unternehmen mit einem komplexen Produkt und einer älteren Zielgruppe. Vor welche Herausforderungen und Chancen wird das Marketing gestellt?

Die neusten Social-Media-Kanäle wie beispielsweise TikTok spielen natürlich nur eine untergeordnete Rolle bei uns. Die große Chance ist jedoch, dass man mit unserer Zielgruppe eine Renaissance der klassischen Medien erlebt, die man im normalen sehr digitalen Medien- und Marketingmix heutzutage immer weniger antrifft. Diese Kombination zwischen Offline- und Online-Kanälen kann man nur in diesem speziellen FinTech Bereich erfahren und vor allem bei der Zielgruppe 60 und 65+, die einerseits noch Print-Medien nutzen, zum Teil aber auch sehr digital unterwegs sind. Wir können die gesamte Klaviatur bespielen und das macht unheimlich viel Spaß.

Viele junge Marketingtalente zieht es eher in die hippen Bereiche: Lifestyle, Fashion, Food. Finanzen und Immobilien gilt da als eher eingestaubt. Ist das ein Vorurteil?

Diese Frage hat sich mir persönlich bei meinem Eintritt ins Berufsleben gestellt. Damals hatte ich die Wahl, entweder in die Immobilienwirtschaft oder in die Musikindustrie zu gehen. Ich habe mich für die Immobilienbranche entschieden. Das Produkt, auf dem man arbeitet, ist zwar wichtig, die Zielgruppe und die Art und Weise, wie man den Channel-Mix am besten orchestriert, sind am Ende jedoch viel entscheidender, denn das ist es, was den Arbeitsalltag eines Marketeers ausmacht. Ebenso ein gutes Budget, das die Möglichkeit bietet, neue Dinge und Maßnahmen auszuprobieren. Unser Team bei wertfaktor ist jung und dynamisch, hier ist absolut nichts angestaubt. Ich habe tatsächlich schon Fashion-Unternehmen erlebt, die sehr viel altmodischer und eingefahrener in ihrer Denkweise waren als man in dieser Branche eigentlich erwarten würde. Und auch wenn ich mich wiederhole: Was hier wirklich einen großen Unterschied macht ist der Purpose. Wenn man für ein Unternehmen arbeiten kann, das sich das Ziel setzt, anderen Menschen einen besseren Lebensabend zu ermöglichen und Träume zu verwirklichen, dann ist das alles andere als verstaubt. Im Gegenteil.

Welchen größeren Marketing-Projekte sind denn aktuell geplant?

Wir konzentrieren uns gerade auf TV-Aktivitäten und größere Out-of-Home-Kampagnen. In Anbetracht unserer Unternehmensgröße ist das ein sehr außergewöhnlicher Ansatz. Bei diesem Projekt müssen wirklich alle Bereiche, online und offline, Hand in Hand agieren, damit die Kampagnen sowohl in den Social-Media-Känalen als auch bei Google auffindbar sind. Die Wachstumspläne von wertfaktor spiegeln sich ganz klar auch im Marketing wider. Wir bauen unser Team konsequent aus und verbessern kontinuierlich unseren Channel-Mix.

Gibt es einen typischen Arbeitstag bei wertfaktor?

Einen typischen Arbeitstag gibt es nicht. Es gibt jedoch gewisse Muster, die den Tag strukturieren. Der Tag beginnt zum Beispiel morgens mit dem ersten Checken der Performance-Werte. Danach gibt es ein Daily Stand Up mit dem Marketingteam, um einerseits über die Performance und andererseits über die anstehenden Aktivitäten innerhalb des Teams zu sprechen. Mir ist wichtig, dass wir gut abgestimmt sind. Es gibt auch regelmäßige Meetings mit dem Design-Team und Calls mit anderen Abteilungen im Haus, mit unseren Agenturen und externen Dienstleistern. Der Arbeitsalltag ist also sehr durch die Interaktion mit KollegInnen geprägt.

Wie strukturierst du dabei dein Team?

Es gibt die Online- und die Offline-Marketingsäule, und dann gibt es noch das B2B-Geschäft für unser Partnermanagement. Mir ist wichtig, dass alle MitarbeiterInnen eigenverantwortlich agieren und wir ein Umfeld schaffen, in dem sie selbstständig schnelle Entscheidungen treffen können. Wenn ich zum Beispiel im Urlaub bin und das Telefon still ist, dann läuft alles richtig. Wenn ich MitarbeiterInnen mal drei Wochen in den Urlaub schicken kann, ohne dass die Welt zusammenbricht, dann sind wir gut aufgestellt. Dann greifen alle Prozesse ineinander. Das sind für mich die relevanten Prüfstellen.

Was macht aus deiner Sicht ein Top-Marketing-Talent für wertfaktor aus?

Exzellentes Wissen im spezifischen Fachgebiet natürlich. Und mir persönlich ist es sehr wichtig, Teamplayer einzustellen, die in ihrer Berufshistorie bereits erfolgreich mit anderen Menschen zusammengearbeitet haben. Darüber hinaus sollten Marketing-MitarbeiterInnen bereit sein, jeden Tag die Uhr zurückzustellen. Denn das, was gestern gut funktioniert hat, kann heute vielleicht anders noch besser umgesetzt werden.

Ist bei wertfaktor grundsätzlich ein Quereinstieg möglich? Oder kann man sich auch als Naturtalent bewerben, das vielleicht nicht Marketing studiert hat, aber dafür schon viele Erfahrungen gesammelt hat?

Die Themen, die wir bearbeiten, sind sehr spezifisch. Deshalb sollte man sein Handwerk von der Pike auf gelernt haben. Auf welche Art und Weise, ist relativ. Entscheidend ist die Denkstruktur. Möchte ich im Team etwas leisten und erreichen? Quereinstiege sind also grundsätzlich möglich. Ich schaue immer, welche Projekte BewerberInnen in den letzten Jahren umgesetzt haben. Gute MitarbeiterInnen müssen sich kontinuierlich weiterentwickeln wollen. Dabei ist Weiterbildung ein wichtiger Punkt, aber auch das Netzwerken mit anderen Unternehmen, um ständig am Puls der Zeit zu sein.

Wie würdest du deinen Führungsstil beschreiben?

Ich habe vor Jahren den Anspruch abgelegt, überall der Beste zu sein. Das führt nur dazu, dass man nicht die richtigen Leute an die Positionen setzt. Ich freue mich, wenn ich von meinen MitarbeiterInnen lernen kann. Mein Bestreben ist es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem alle MitarbeiterInnen das Beste aus sich und für das Unternehmen herausholen können. Ich stehe dabei als Partner zur Verfügung. Wenn es Blockaden gibt, räume ich diese aus dem Weg. Ich vernetze Leute sinnvoll und steuere sie strategisch in die richtige Richtung. Das ist meine Philosophie und mein Führungsstil. Bei wertfaktor haben wir die besten Voraussetzungen dafür. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass ein starkes Team alles erreichen kann.