Autogenes Training für Senioren – darum ist es auch für Sie geeignet!

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Inhaltsverzeichnis

Stimmungsschwankungen und allgemeine Antriebslosigkeit sind in den Wintermonaten die ständigen Begleiter von zahlreichen Menschen – und auch körperliche Beschwerden, wie z. B. Rheuma oder Asthma verschlimmern sich oftmals in der dunklen Jahreszeit. Insbesondere Senioren können davon betroffen sein.

Warum das so genannte „autogene Training“ Sie dabei unterstützen kann, Körper und Geist wieder ins Gleichgewicht zu bringen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Was ist autogenes Training?

Das autogene Training wurde vom Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz bereits im Jahr 1926 erstmals vorgestellt und ist im Wesentlichen ein auf Autosuggestion basierendes Entspannungsverfahren. Autosuggestion bedeutet, dass man durch regelmäßiges und konzentriertes Wiederholen bestimmter „Formeln“ Körper und Geist in einen Zustand der Entspannung versetzt. Wie bei so vielen Dingen im Leben gilt auch hier: „Übung macht den Meister!“ – wer regelmäßig autogenes Training durchführt, wird feststellen, dass er immer schneller zur Ruhe findet. Das autogene Training ist mittlerweile eine weit verbreitete Methode; in Deutschland übernehmen zahlreiche Krankenkassen die Kosten für Kurse zum Erlernen des autogenen Trainings.

Wie funktioniert autogenes Training?

Grundsätzlich: Ob man autogenes Training durchführen kann, ist keine Frage des Alters, denn es ist gleichermaßen für Jung und Alt geeignet. Besonders Senioren profitieren allerdings von den Vorteilen, die das autogene Training für die physische und psychische Gesundheit mit sich bringen kann.

Anfänger sollten autogenes Training stets im Sitzen oder aber Liegen durchführen, um den Einstieg so einfach wie möglich zu gestalten. Fortgeschrittene können das Training zum Teil sogar im Stehen oder Gehen machen. Die wichtigste Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Training ist vor allem eins: Ruhe. Zusätzlich sollte ihre Haltung über einen längeren Zeitpunkt möglichst bequem sein.

Um den Entspannungseffekt herbeizuführen werden beim autogenen Training einzelne Sätze fortlaufend wiederholt. Eine klassische Form und Anfänger-Übung ist die so genannte „Schwere-Übung“, bei der das Ziel verfolgt wird, die Muskeln in Armen und Beinen zu entspannen. Dazu werden Sätze wie „Der rechte Arm wird schwerer und schwerer.“ oder „Das linke Bein wird immer schwerer.“ stetig (im Geist) wiederholt bis der gewünschte Zustand einsetzt. Fester Bestandteil des Trainings ist darüber hinaus dann das „Zurückholen“, bei dem der Entspannungszustand bewusst zum Ende geführt wird.

Wie eingangs erwähnt, kann der Ruhezustand mit regelmäßiger Übung immer schneller erreicht werden. In dieser Hinsicht unterscheidet sich das autogene Training nicht vom Erlernen eines Musikinstruments oder einer Sportart. Bei sehr Geübten reicht es zum Teil schon aus, die Sätze nur wenige Male zu wiederholen, um einen Effekt zu spüren. Sie können autogenes Training als „Profi“ quasi an jedem Ort und zu jeder Zeit durchführen.

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Welche Auswirkungen hat autogenes Training?

Dem autogenen Training werden zahlreiche positive Effekte zugeschrieben und diese wurden auch in vielen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen. Besonders Senioren können von den positiven Auswirkungen des autogenen Trainings profitieren, wenn sie es in regelmäßigen Abständen durchführen:

Wo kann man autogenes Training durchführen?

Anfänger sollten im besten Fall mit dem autogenen Training in einer Übungsgruppe beginnen, um einen professionellen Einstieg zu finden und schneller zum Erfolg zu kommen. Kurse für autogenes Training für Senioren werden oftmals von Sportvereinen, privaten Trainern oder auch Volkshochschulen und anderen sozialen Einrichtungen angeboten – auch online, so können Sie das Training ganz entspannt in ihrem gewohnten Umfeld durchführen.

Drüber hinaus kann man sich dem Thema natürlich auch „im Alleingang“ widmen. Es gibt nicht nur zahlreiche Bücher, DVDs und CDs zu dem Thema, sondern auch ein umfangreiches Onlineangebot in Form von Videos oder Podcasts.

Fazit

Ganz gleich, auf welchem Wege Sie das autogene Training erlernen möchten: Es wird sich auszahlen! Mit ein bisschen Übung können Sie schnell Erfolgserlebnisse schaffen. Und falls es am Anfang etwas schwerer fällt, sich darauf einzulassen: Stecken Sie den Kopf nicht in Sand und bleiben Sie dabei, Ihr Körper und Ihre Seele werden es Ihnen danken.