Ein Instrument lernen im Ruhestand: So klappt es!

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Im Ruhestand finden viele Menschen endlich die Zeit, mit einem neuen Hobby zu beginnen. Haben Sie vielleicht schon einmal drüber nachgedacht ein Instrument zu lernen? Vielleicht träumen Sie schon länger davon, Klavier zu spielen oder gemeinsam mit anderen Senioren in einem Orchester zu musizieren. Tatsächlich stellt das Erlernen von Instrumenten auch im fortgeschrittenen Alter kein Problem dar – und ist auch aus gesundheitlicher Sicht eine gute Idee.

Viele gute Gründe, im Alter ein Instrument zu lernen

Wer sich im Ruhestand entscheidet, noch einmal etwas ganz Neues zu beginnen, ist damit nicht allein. Immer mehr Senioren entscheiden sich, die neu gewonnene Freizeit sinnvoll zu nutzen. Musik steht dabei auf der Beliebtheitsskala weit oben. Ob Tanzen, Singen oder Musizieren: Viele Menschen sind heutzutage auch im Alter noch aktiv.

Wer sich entscheidet, ein Instrument zu erlernen, tut dabei etwas für seine Motorik und auch sein Gehirn. Die neuen Lerninhalte sind ein hervorragendes geistiges Training – und auch eine gewisse Fingerfertigkeit wird bei vielen Musikinstrumenten gefördert. Noch dazu bieten musikalische Aktivitäten die Möglichkeit, neue soziale Kontakte zu knüpfen und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Welche Instrumente eignen sich für Senioren?

Welches Instrument das Richtige ist, hängt ganz von den individuellen Interessen und Fähigkeiten ab. Wer in jungen Jahren bereits ein Musikinstrument erlernt hat, dem fällt es in der Regel leicht, an die bereits vorhandenen Fähigkeiten anzuknüpfen. Manche Menschen sind auch im fortgeschrittenen Alter noch sehr agil und können selbst Instrumente leicht erlernen, die eine hohe Beweglichkeit erfordern, wie z. B. Schlagzeug.

Sehr beliebt bei Senioren sind Tasteninstrumente wie Klavier oder Keyboard, aber auch Blasinstrumente. Bei Letzteren gilt es zu berücksichtigen, dass die Mundpartie bei vielen Instrumenten stark beansprucht wird. Wer keine kräftigen Zähne hat, sollte statt Saxofon oder Oboe lieber die Posaune, Querflöte oder Blockflöte wählen.

Besonders gut geeignet für Senioren ist die so genannte Veeh-Harfe. Hierbei handelt es sich um eine Tischharfe, die bequem im Sitzen gespielt wird und bei der die Spielfolge auf einem Papier unter den Saiten angezeigt wird. Dadurch weiß der Spieler immer genau, wann welche Saite gezupft werden muss.

Letztendlich ist es aber eine Frage der persönlichen Interessen, welches Instrument es sich zu lernen lohnt. Ob Gitarre, Trommel, Akkordeon oder Mundharmonika: Es gibt kaum ein Instrument, das nicht noch erlernt werden kann. Wichtig ist lediglich, keine überhöhten Erwartungen an sich selbst zu stellen, damit der Spaß am Musizieren nicht in Frust umschlägt.

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Ein Instrument lernen, aber wo?

Wer im Ruhestand ein Instrument lernen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten, allein oder in der Gruppe zu musizieren. Viele Musikschulen und Volkshochschulen bieten zum Beispiel Kurse speziell für Senioren an. Auch private Musiklehrer sind häufig eine gute Wahl, da sie dem Schüler ihre ganze Aufmerksamkeit widmen und sich seinem Lerntempo anpassen können.

Die neuen Medien bieten ebenfalls viele Möglichkeiten, in aller Ruhe und im eigenen Tempo ein neues Instrument zu lernen. Hier kommen zum Beispiel Online-Kurse und Youtube-Videos infrage, von denen sich viele speziell an Senioren richten.

Wie bei der Instrumentenwahl gilt auch hier: Die Lernform sollte nach den individuellen Vorlieben ausgewählt werden. Die einen genießen das Musizieren in der Gruppe, während andere lieber ungestört und in aller Ruhe ein neues Instrument lernen.

Setzen Sie sich erreichbare Ziele

Jeder Mensch lernt anders – das gilt auch für Musikinstrumente. Gerade im Alter ist es wichtig, sein eigenes Lerntempo zu finden und sich nicht zu überfordern. So bleibt das Musizieren immer eine Freude.

Wer im Alter noch einmal ein Instrument lernen möchte, sollte die Lernweise seinen Fähigkeiten anpassen. Diese sollten auch durch den Musiklehrer berücksichtigt werden. Wenn der Musizierende zum Beispiel über Notenkenntnisse verfügt, kann der Unterricht ganz anders gestaltet werden als bei einem Schüler ohne jegliche Vorkenntnisse. Hier ist es wichtig, einen rücksichtsvollen Lehrer zu finden oder eine Gruppe auszuwählen, die zu einem passt.

Auch wenn es beim Musizieren im Alter vor allem um den Spaß geht, sollte dennoch regelmäßig geübt werden. Senioren wird empfohlen, mehrmals pro Woche eine halbe Stunde lang zu üben. So stellen sich schnell erste Erfolge ein, und auch die Motorik wird durch das regelmäßige Spielen trainiert.

Instrument lernen – auch und gerade im Alter eine gute Idee

Wer sich entscheidet, im Alter ein Instrument zu lernen, tut sich und seiner Gesundheit viel Gutes. Das Musizieren hält Körper und Geist fit und fordert den Lernenden immer wieder aufs Neue. Noch dazu ist das gemeinsame Musizieren eine wunderbare Möglichkeit, im Ruhestand neue soziale Kontakte zu knüpfen. Wichtig ist für Senioren vor allem, sich nicht zu überfordern und ein Instrument zu lernen, das zu ihren individuellen Fähigkeiten passt. Dann stellen sich auch schnell erste Erfolge ein.