Immobilienversicherungen: So schützen Sie Ihr Zuhause

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Ihr behagliches Zuhause ist das Fundament, auf dem Sie gelassen und entspannt die Zukunft planen? Ihre Basis für einen genussvollen Ruhestand? Umso wichtiger ist es, Ihre eigenen vier Wände gegen unvorhersehbare Eventualitäten abzusichern. Eine Wohngebäudeversicherung gehört dabei zu den unverzichtbarsten Dingen überhaupt. Wenn Sie irgendwann eine abgeschlossen haben, lohnt sich beizeiten ein Blick in das Kleingedruckte, um einzuschätzen zu können, ob die Police Ihren Ansprüchen noch genügt. Worauf Sie achten sollten und welche Immobilienversicherungen ansonsten noch sinnvoll – oder entbehrlich – sind, lesen Sie hier.

Die Wohngebäudeversicherung: Pflicht für jeden Immobilienbesitzer

Hagel und Sturm, Feuer und/oder Leitungswasser können einer Immobilie schwerste Schäden zufügen und den Besitzer finanziell hochgradig belasten oder gar in eine existentielle Notlage bringen. Eine Wohngebäudeversicherung ist daher für jeden Immobilienbesitzer elementar wichtig. Sie wird zumeist als verbundene Wohngebäudeversicherung angeboten und setzt sich aus drei Bausteinen zusammen:

Tipp: Achten Sie beim Abschluss einer verbundenen Wohngebäudeversicherung unbedingt darauf, dass grobe Fahrlässigkeit mit eingeschlossen ist. Ein wiederkehrender Streitfall, der schon viele Gerichte beschäftigt hat, ist das „ausreichende“ Heizen im Winter, wenn bei starkem Frost ein Wasserrohr geplatzt ist. Versichern Sie außerdem am besten Abbruch- und Aufräumkosten mit und ganz wichtig – Schäden, die durch Einbruch entstehen.

Die Elementarschadenversicherung: Prüfen Sie die Notwendigkeit

In aller Regel erstreckt sich der Standard-Schutz einer verbundenen Wohngebäudeversicherung nicht auf sogenannte Elementarschäden. Darunter werden Schäden verstanden, die durch Naturgewalten verursacht sind, also Hochwasser und Erdbeben, Erdrutsch, Lawinenabgang, Vulkanausbruch und Starkregen.

Gegen die Folgen solcher Katastrophen können Sie sich nur mit einer Elementarschadenversicherung wappnen, die oft als Extra-Police zur Wohngebäudeversicherung angeboten wird. Die Kosten für diese Versicherung sind relativ hoch – auch weil die Schäden in aller Regel verheerend sind. Dies gilt besonders, wenn Sie in „Gefährdungszonen“, am Hang oder am Wasser wohnen.

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Die Versicherungssumme: Worauf Sie achten sollten

Zur Ermittlung der Versicherungssumme für die Wohngebäudeversicherung – und damit der Berechnung Ihrer Beiträge – wird der Neuwert der Immobilie als Basis veranschlagt. Also der Geldbetrag, der benötigt würde, um das Gebäude genauso wieder herzustellen. Grundsätzlich gibt es zwei Berechnungsansätze:

Tipp: Vereinbaren Sie auf jeden Fall mit Ihrer Versicherung den sogenannten Unterversicherungsverzicht. Er garantiert, dass Ihr Versicherer sich im Schadensfall nicht auf den Verweis zurückziehen kann, Sie seien unterversichert.

Die Hausratversicherung: Wenn Ihnen Ihre Einrichtung am Herzen liegt

Neben der Wohngebäudeversicherung empfiehlt es sich auf jeden Fall, das Inventar des eigenen Zuhauses durch eine Hausratversicherung zu schützen. Sie ist dringend geboten, wenn Sie viel Geld für Ihre geliebte Einrichtung aufgewendet haben und Sie nach einem eventuellen Brand, Wasserschaden oder Einbruchdiebstahl die einzelnen Gegenstände nicht mit eigenen finanziellen Mitteln ersetzen können oder wollen. Die Hausratversicherung versichert Möbel und Haushaltsgegenstände, Haushaltsgeräte und Kleidung, Wertgegenstände (bis zu einer variablen Obergrenze) und je nach Anbieter auch das Fahrrad. Zu den versicherten Gefahren gehören:

Tipp 1: Versäumen Sie auch in diesem Fall nicht, sich gegen grobe Fahrlässigkeit abzusichern. Der klassische Fall des gekippten Fensters füllt Ordnerreihen von Gerichtsakten, weil sich Versicherer auf den Standpunkt stellten, dieser Umstand habe einem Einbruch überhaupt erst möglich gemacht und die Leistung verweigerten. Übrigens auch, wenn der Dieb die Eingangstür aufgebrochen hatte.

Tipp 2: Wenn Sie nicht gerade einen luxuriösen Wintergarten Ihr eigen nennen, verzichten Sie auf eine Extra-Glasversicherung. Der Ersatz einer normalen, zerbrochenen Fensterscheibe ist in der Regel billiger als ein jahrelanger Zusatzbeitrag.

Die Eigentümerhaftpflicht: Nur nötig, wenn Sie vermieten

Wenn sie sich für das Immobilien-Teilverkaufsmodell von wertfaktor entschieden haben – oder gerade darüber nachdenken – stehen Ihnen vielfältige Möglichkeiten für die aktive Gestaltung Ihres Ruhestands zur Verfügung. Verwirklichen sie Pläne, die Sie aufgeschoben haben und erfüllen sie sich Wünsche, die lange warten mussten. Denken Sie aber zuvor daran, Ihr behagliches Zuhause umfassend zu schützen – mit Immobilienversicherungen, die Sie ruhig schlafen lassen.

Beim Immobilien-Teilverkauf durch wertfaktor werden folgende Versicherungen benötigt, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten: